NimmBus: HVV-Ausweitung nach Norden (Einzelkarten)

Einzelkarten

Seite vom Juni 2004, Teile können inzwischen veraltet sein!

Einzelkarten für Erwachsene gibt es in zahlreichen Preisstufen. Während sich innerhalb des Großbereichs Hamburg nichts geändert hat, wurde außerhalb ein neuer Tarif eingeführt, der sich bei Kurzstrecken nach Tarifzonen, bei Mittel- und Langstrecken nach Tarifringen berechnet. Hier zunächst eine Übersicht über alle Preisbereiche bei den Einzelkarten mit den dazugehörigen Automatentasten:

Schnell wird man merken, dass die Nummerierung der Preisbereiche bzw. Automatentasten unglücklich und verwirrend ist. Für 1 Tarifzone gilt Taste 0, für 2 Tarifzonen Taste 1, für 2 Ringe Taste 3 usw. Begründet wird dies mit dem Argument, dass im Großbereich Hamburg die bisherige Nummerierung beibehalten werden soll. Allerdings war auch die alte Nummerierung mit den Preisbereichen 0, 2, 3 und 4 (Kurzfahrt SchnellBus, Nahbereich, Groß-/Mittelbereich und Gesamtbereich) nicht mehr richtig erklärbar.

City-Karte und Stadtkarte

Im City-Bereich Hamburg gilt wie bisher die City-Karte. Entsprechend dieser Kurzstrecke wird jetzt auch in zahlreichen Städten im Erweiterungsgebiet eine Fahrkarte für den Stadtverkehr angeboten. Diese gilt für eine Fahrt, die vollständig in dem für den Stadtverkehr vorgesehenen Gebiet liegt, das ist in der Regel das Stadtgebiet.

Kurzfahrt SchnellBus

Wie vorher gibt es innerhalb des Großbereichs Hamburg (Ringe AB) die Kurzfahrt SchnellBus. Ohne Umsteigen kann man damit im SchnellBus bis zur ersten Zahlgrenze fahren. Außerhalb des Großbereichs wurden die Zahlgrenzen abgeschafft, so dass es dort keine Kurzfahrt SchnellBus mehr gibt. Dies betrifft nur die Linie 31 zwischen Geesthacht und Lauenburg. Hier ist für eine kurze Fahrt im SchnellBus jetzt eine Einzelkarte für 1 Tarifzone plus Zuschlag erforderlich.

Nahbereich

Den Nahbereich gibt es nur noch im Großbereich Hamburg sowie im "kleinen Grenzverkehr" (HVV-Jargon) bis zur ersten Zahlgrenze in Ring C. Weitere Zahlgrenzen in Ring C gibt es deshalb nicht.

Mit der Nahbereichskarte kann man bis zur zweiten Zahlgrenze fahren. Umsteigen ist erlaubt, allerdings zählt das Umsteigen von und nach Bus und Fähre immer als Zahlgrenze, so dass nur ein Umsteigevorgang möglich ist. Innerhalb der Schnellbahnen gilt diese Regel nicht, auch im Innenstadtbereich kann beliebig umgestiegen werden.

Die Zahlgrenzen sind nur in speziellen Tarifunterlagen verzeichnet. Der Fahrgast kann sich an den Aushängen an der Haltestelle über Ziele im Nahbereich informieren.

Neu: Kurzstrecken nach Tarifzonen

Außerhalb des Großbereichs wurde ein neuer Kurzstreckentarif eingeführt, der sich nach den Tarifzonen berechnet. Es gibt Fahrkarten für 1 oder 2 Tarifzonen.

Die neuen Tarifzonen im Außenbereich sind so gelegt, dass immer ganze Städte und Gemeinden enthalten sind. Es geht also nie eine Tarifzonengrenze mitten durch einen Ort, so dass für Fahrten innerhalb eines Ortes immer 1 Tarifzone zu lösen ist (es sei denn, es gibt die günstigere Stadtkarte).

Die in Ring C verbliebene Zahlgrenze 11 stört hier nicht, denn eine 1-Zonen-Karte ist günstiger als die Nahbereichskarte.

Neu: Mittel- und Langstrecken nach Tarifringen

Das gesamte HVV-Gebiet ist in die fünf Tarifringe ABCDE eingeteilt. Die beiden inneren Ringe bilden den Großbereich Hamburg, für den es auch weiterhin eine entsprechende Einzelkarte gibt. An den Großbereich schließen sich die Ringe C, D und E an. Fahrkarten, die nicht mehr unter die oben beschriebenen Kurzstrecken fallen, werden nach der Anzahl durchfahrener Ringe berechnet. Es gibt Karten für 1-2 Ringe, 3 Ringe, 4 Ringe und den Gesamtbereich (alle 5 Ringe).

Die Ringstuktur um Hamburg herum bedingt, dass man theoretisch mit einer 2-Ringe-Karte von einem Ende des HVV-Bereichs (z. B. Elmshorn) bis zum anderen Ende (z. B. Büchen) fahren kann, wenn man sich während der Fahrt ausschließlich in den Ringen C und D bewegt. Hierzu ist Folgendes festzustellen:

  • Die Information an den Automaten nimmt für den Preisbereich immer den Weg über Hauptbahnhof an, wenn keine vernünftige Querverbindung zwischen Start und Ziel existiert oder sich Start und Ziel auf gegenüberliegenden Seiten von Hamburg befinden.
  • Wer aus preislichen Gründen den Weg übers Land nicht scheut, sollte bei einer Fahrkartenkontrolle mit geeigneten Mittel nachweisen können, dass er tatsächlich mit Bussen um Hamburg herum gefahren ist.

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